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Frühlingserwachen in der Natur

Es gibt diese besonderen Orte, die man nicht sucht sondern findet.

Orte, die einen innehalten lassen.

Orte, an denen man spürt, dass sich etwas verändert.

Vor kurzem durfte ich genau so einen Ort entdecken: eine Wiese, übersät mit Schneeglöckchen und Krokussen. Wie kleine Lichtpunkte durchbrachen sie das noch Gras und kündigten leise an, was bald folgen wird: den Frühling. Jupi, ich freue mich sehr darauf.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Boten des Jahres. Zart und zugleich erstaunlich widerstandsfähig trotzen sie der Kälte. Kurz darauf folgen die Krokusse, deren feine Blüten sich dem Licht öffnen, sobald die Sonne sie berührt. Gemeinsam erzählen sie eine Geschichte von Neubeginn, von Hoffnung und von der stillen Kraft der Natur.

 

Während ich zwischen diesen Blumen stand, war da dieses besondere Gefühl von Ruhe. Die Welt schien für einen Moment langsamer zu werden. Genau diese Stimmung wollte ich mit meiner Kamera einfangen: das sanfte Licht, die feinen Strukturen der Blüten und die leise Vorfreude auf die wärmeren Tage.

 

Für mich ist das Fotografieren solcher Momente mehr als das Festhalten eines schönen Motivs. Es ist ein Innehalten. Ein bewusstes Wahrnehmen. Ein Erinnern daran, wie viel Schönheit oft in den kleinen, unscheinbaren Dingen liegt.

 

Aus diesen Bildern entstehen derzeit zwei neue Frühlingskarten für meinen Webshop. Karten, die dieses Gefühl des Neubeginns weitertragen dürfen. Karten, die einen Gruss begleiten, Freude schenken oder einfach zeigen: Ich denke an dich.

 

Welche Motive es genau sein werden, bleibt noch eine kleine Überraschung. Schaut gerne mal im Webshop vorbei.

 

Der Frühling beginnt nicht laut. Er beginnt leise. Mit einem Schneeglöckchen. Mit einem Krokus. Mit einem Moment, den man bewusst wahrnimmt.

Und manchmal beginnt er auf einer stillen Wiese.

 

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