Fast drei Wochen lang schien ununterbrochen die Sonne, herrlich für den Sommer, aber etwas heikel für unseren geplanten Fotoklub-Abend. Das Thema war nämlich „Regen und Pfützen“. Schon überlegten wir, ob wir uns mit gefüllten Giesskannen behelfen oder ans Wasser ausweichen müssten. Doch pünktlich an unserem reservierten Abend schenkte uns das Wetter, was wir uns wünschten: richtig starken Regen.
Anfangs war es noch leicht, doch bald prasselte es kräftig herunter, perfektes Fotowetter für unser Thema. Wir hatten grossen Spass daran, Spiegelungen in Pfützen einzufangen, Menschen mit Schirmen zu beobachten oder Radfahrer, die eilends durch das nasse Pflaster sausten. Die Stimmung war ausgelassen, experimentierfreudig und voller Entdeckungen.
Irgendwann waren Schuhe und Füsse allerdings komplett durchnässt, die Kameras brauchten besonderen Schutz, und auch das Licht wurde schwieriger. So beschlossen wir, den Abend gemütlich bei Essen und Trinken ausklingen zu lassen.
Trotz der Nässe bleibt die Erinnerung: Regen hat eine faszinierende Seite, die man auf Fotos wunderbar sichtbar machen kann. Und auch wenn ich manchmal Respekt um meine Kamera habe, solche Erlebnisse zeigen mir immer wieder, wie lohnenswert es ist, auch bei Regenwetter nach draussen zu gehen.
Ich habe ein paar Impressionen von diesem Abend in Bildern angefügt. Wie sieht es bei dir aus, kannst du dich motivieren bei Regen raus zu gehen? Sozusagen mit dem Regen zu tanzen?
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